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Wappen

Wappen

 

Kurzbeschreibung des Wappens der Gemeinde Lang

Im Wappen sind symbolisch die streifenmäßige Anordung von Wiesen und Äcker aus Sicht des Langabergs wiedergegeben. Diese Landschaftsbild war typisch für Lang bis Mitte des 20. Jahrhunderts.

Verleihungsurkunde 1962
Größe: 76KB


Grundregeln zur Erstellung von Gemeindewappen

 

Ein Wappen ist ein Symbol, das untrennbar mit seinem Träger verbunden ist und einen wesentlichen Teil von dessen Identität bildet. Das bedeutet, dass ein Wappen graphisch ansprechend aufgebaut und klar strukturiert sein muss, um es zu einem unverwechselbaren Erkennungsmerkmal seines Trägers werden zu lassen. Gemeindewappen sollten so aufgebaut sein, dass sie sowohl in der Darstellung als Briefkopf als auch als Bestandteil von Begrüßungstafeln am Ortseingang usw. auf den ersten Blick erkannt werden können.

Die heraldische Wappenbeschreibung, die genauen Regeln folgen muss, ist ein „Korsett“, das die im Wappen vorkommenden Symbole, deren Anordnung und deren Farben fest hält. Innerhalb dieses Korsetts stehen aber für die tatsächliche Ausführung des Wappens vielfältige Möglichkeiten offen. Das bedeutet, dass die Wappenzeichnung realitätsnah oder abstrakt sein kann, und dass die Form des Wappenschildes variiert werden kann. Wird ein Gemeindewappen als graphischer „Aufmacher“ z. B. für Informationstafeln, als Briefkopf usw. verwendet, muss sich die Wappenzeichnung daher nicht hundertprozentig an der Ausführung in der Wappenverleihungsurkunde orientieren. Auf jeden Fall müssen aber die Anordnung der einzelnen Symbole und die festgelegten Farben („Tinkturen“) eingehalten werden.

Symbole
Da ein Wappen an sich ein abstraktes Symbol ist, darf es auch nur abstrakte Symbole enthalten. Die Regeln der Perspektive gelten in der Wappenzeichnung daher nicht. Die Darstellung eines bestimmten Gebäudes, etwa der Kirche der eigenen Gemeinde, ist nicht zulässig. Zwar ist es unter Umständen möglich, in der heraldischen Wappenbeschreibung das Symbol „Kirche“ durch eine genauere Beschreibung so zu präzisieren, dass die in der Wappenzeichnung dargestellte Kirche tatsächlich der Dorfkirche ähnlich sieht; besser ist aber eine totale Abstrahierung, die in diesem Fall so aussehen kann, dass die Kirche durch ein Symbol für den Heiligen, dem sie geweiht ist, wiedergegeben wird.

Farben
Für die Gestaltung des Wappens gelten folgende Regeln, die eingehalten werden müssen:
Zur farblichen Gestaltung stehen vier "Farben" (Rot, Blau, Grün, Schwarz) und zwei "Metalle" (Silber, Gold) zur Verfügung. Eine Darstellung in anderen Farben ist nicht zulässig. Ausnahmen sind lediglich Gesicht und Hände eines Menschen sowie Baumstämme, die unter Umständen in ihren natürlichen Farben wieder gegeben werden dürfen.
Die Farbkombination muss so gewählt werden, dass das Wappen ein "Metall" und ein bis zwei "Farben" enthält. Beide "Metalle" (Silber und Gold) dürfen nicht in einem Wappen vorkommen. Wird mehr als eine "Farbe" verwendet, sollte die Berührung von zwei "Farben", wenn möglich, vermieden werden und muss, wenn es unumgänglich ist, auf ein Minimum reduziert bleiben.
Dem Wappenzeichner steht es offen, ob er die Tinkturen „Silber“ und „Gold“ in der Wappenzeichnung tatsächlich metallisch glänzend ausführt oder durch die Farben Weiß bzw. Gelb ersetzt. Beide Varianten sind zulässig.
Zur einfärbigen (schwarz-weißen) Darstellung von Wappen sind die Farben durch die heraldischen Schraffen zu ersetzen.